Chalet OS Linux

Auf irgendeiner Seite bin ich neulich auf Chalet OS gestoßen, fragt mich bitte nicht wo. Hab dann heute das ISO wieder gefunden und musste es doch gleich ausprobieren. Der erste Start war überraschend unaufregend, aber mit der Option, probieren oder gleich installieren, nicht schlecht.

Beim boot ins Live System wird es dann schon etwas bunter, mir gefällt das Bild.. Es kommt erstmal nur in englisch daher und gibt einem sofort die Möglichkeit, fehlende Sprachen nach zu installieren. Auch nette Conkys erwarten einen bereits. Also gleich los gelegt, Sprachpakete installiert, die werden von Ubuntu Quellen geholt, ergo scheint da ein Ubuntu zu laufen. Der eigentliche ist wie gewohnt, Sprache, Tastatur auswählen… Festplatte einrichten und …. Installieren. Während der Installation gibt es auch gleich einen Hinweis, dass der User es nach seinen wünschen anpassen kann.

Dann aber, nach dem reboot die Überraschung. Der Debian Background Boot Manager im Grub….man kann sich irgendwie nicht entscheiden habe ich den Eindruck…. Gut, melden wir uns mal an, der „Greeter“ ist recht spartanisch ausgefallen, was man zwar ändern kann, aber kaum ein Anfänger machen wird. Nach dem Einstellen der Auflösung, schauen wir uns alles mal genauer an. Erstmal Updates installieren und die Oberfläche samt Conkys bewundern. Soweit recht schick, schlicht aber schick. OK, das Update ging schon mal in die Hose, ich habe aber an dieser Stelle auch keine Lust weiter Fehler zu suchen, da ich davon ausgehe, dass ein Anfänger das auch nicht tun würde… Gut, dann installieren wir uns ein paar Pakete. Der Store ist gewohnt, aber nicht mehr so schick.

Ich konnte auch einige Pakete installieren, aber nach dem 5. oder 6. stürzte der Store, also die App leider ab. Damit schliessen wir diesen Kurztest.

Fazit: Mag mal was schickes werden, wenn die Entwickler sich einigen, was sie damit erreichen wollen. Einen Anfänger würde ich darauf nicht los lassen.

PS: Am Wochenende erfolgt dann endlich die Ablöse des verhassten Macs meiner Freundin, dann muss ich das „perfekte“ Linux gefunden haben….

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